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Tierschutzverein Friedland und Umgebung e.V.

Tierschutz geht uns alle an!

Pflegestellen gesucht :-)

Wir haben nun Anfang Oktober und die Zeit der Herbst-Kätzchen ist angebrochen. Leider sind die Kapazitäten unserer Pflegestellen aber bereits jetzt fast vollständig ausgeschöpft, sodass wir dringend auf Ihre Hilfe angewiesen sind. Die Anzahl der Katzen, denen wir helfen können, hängt entscheidend davon ab, wie viele Pflegestellenplätze uns zur Verfügung stehen. Wir suchen daher fürsorgliche und verantwortungsvolle Menschen, die vorübergehend eine oder mehrere Katzen bei sich aufnehmen und ihnen ein liebevolles Zuhause bis zu ihrer Vermittlung schenken möchten.

Aktuell suchen wir insbesondere für Willow, Penny und Freddy Pflegestellen. Alle drei sind bereits zahm und lieben es, Streicheleinheiten zu bekommen. Wer hat einen Platz für einen oder zwei der Samtpfoten frei? Sie werden es bei den kleinen Kuschelbomben sicher nicht bereuen!

Weitere Informationen zum Ablauf einer Pflegestelle finden Sie links im Menü unter dem Punkt "Pflegestellen gesucht".

Können Sie sich vorstellen, eine Pflegestelle zu werden? Dann melden Sie sich bei uns! Wir stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung (05504 687 (Fr. von Auwers- Günther), 05504 949560 (Fr. Bruder, abends) oder per Mail tierschutzverein-friedland@web.de (Frau Lange).


Freddy Willow Penny











Ein Dankeschön…

Manchmal braucht es 1000 Worte.
Manchmal besucht man 1000 Orte.
Manchmal redet man um den heißen Brei.
Und manchmal braucht's der Worte nur drei:
"Vielen lieben Dank!"

Wir bedanken uns herzlich bei der Feuerwehr Friedland/Elkershausen für die Hilfe, die sie am Abend des 23.08. ohne Zögern dem schwerverletzten Kater Roland zuteil werden ließen. Die Bemühungen der Einsatzkräfte beliefen sich neben dem unverzüglichen Transport zum Tierarzt und der leider erfolglosen Nachfrage bei Tasso sogar darauf, gleich bei den Anwohnern rund um den Fundort herum zu klingeln und so nach dem Halter zu suchen. Darüber hinaus stellten sie uns ein Foto von Roland zur Verfügung sowie alle ihnen verfügbaren Informationen. Für dieses (ehrenamtliche!) Engagement gebührt ihnen unser Respekt und wir sagen DANKE!

Ein großes Dankeschön möchten wir auch allen Facebook- Nutzern aussprechen, die unseren Post an dem Abend so fleißig geteilt und auf diese Weise mitgeholfen haben, den Halter schnellstmöglich zu finden.

Auch wenn Roland es leider nicht geschafft hat und seinen schweren Verletzungen erlegen ist, hat jede/r Einzelne einen Beitrag dazu geleistet, dass er seine Ruhe im Kreis seiner Familie finden und diese sich von ihm verabschieden kann. Ruhe in Frieden, Roland.




Zusammenhalt

Zusammenhalt Die Flutkatastrphe im Juli hat auch unzählige tierische Opfer gefordert. Die Todeszahl bei Wild- und Haustieren wird immer im Dunkeln bleiben und die Überlebenden sind traumatisiert. Viele haben, wie ihre Halter, ihr Zuhause verloren und irren teilweise verlassen durch das Gebiet – mitgerissen von der Flut. Tierschützer in der Region richten Futterstellen für die entwurzelten Tiere ein und helfen Tierhaltern bei der Versorgung ihrer Tiere, aber das Material ist knapp. Auch wenn wir ein kleiner Verein mit begrenzten Mitteln sind, wollten wir diesem unsäglichen Leid nicht untätig zuschauen und glücklicherweise gelang es, durch private Kontakte eine Anlaufstelle im Hochwassergebiet zu ermitteln. Ein Internethändler spendete 13 Paletten Futter für Hund, Katze, Maus… und eine Palette Streu, eine LKW-Vermietung in Göttingen machte einen absoluten Sonderpreis und Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Friedland übernahmen die Dieselkosten.

So startete am 28. Juli um 6 Uhr morgens unser Transport. Doris Waßmann und Olaf Bohnsack stand ein langer Tag bevor. Nach Abholung der Ware aus einem Logistikzentrum ging es gen Westen. Kurz vor dem Ziel musste umdisponiert werden, weil die Empfänger die Menge etwas überrascht hat. Die Tiertafel Pescherhof bei Mönchengladbach stellte kurzerhand eine Lagerfläche zur Verfügung. Am neuen Zielort stand zwar keine Gerätschaft zur Entladung zur Verfügung, aber die gut vernetzten Tierfreunde hatten in Windeseile zahlreiche Helfer organisiert, die die 14 Paletten per Hand abluden. Auch Kinder und Jugendliche waren mit Feuereifer dabei. Von Mönchengladbach aus starten ehrenamtliche Helfer, wie Elke Cremer und Monika Tietz-Leting von der Katzenrettung Gangelt und viele mehr, mit ihren PKWs ins Krisengebiet.

Gegen Mitternacht traf der LKW dann endlich wieder in Friedland ein – ein 18 Stunden langer, sehr emotionaler Ritt lag hinter den erschöpften, aber glücklichen Helfern. Wir sagen von ganzem Herzen DANKE an alle, die diese Hilfe durch ihre Spende ermöglicht haben!

(Hinweis: Zu diesem Hilfstransport erschien auch ein Artikel im ExtraTip vom 21.08.2021 (Seite 16). Zu der Zeitungsausgabe gelangen Sie über folgenden Link: https://www.extratip-goettingen.de/epaper/)




Antrag auf Erlass einer Katzenschutzverordnung

Am 01.08.2021 hat die Freie WählerGemeinschaft Friedland einen Antrag auf Erlass einer Verordnung über die Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von freilebenden und freilaufenden Katzen gestellt (Link: https://www.facebook.com/1531273163847894/posts/2575592719415928/).
Wir freuen uns sehr über diesen Antrag und sagen auch im Namen der Tiere DANKE

Unser Verein engagiert sich bereits seit 10 (!) Jahren auch auf Landkreisebene für die Einführung der Verordnung (auch "Katzenschutzverordnung" genannt). Der Landkreis Göttingen hat im Herbst 2019 den zugehörigen 19 Gemeinden das Muster einer Katzenschutzverordnung zugesandt, da die Verordnung aus juristischen Bedenken leider nicht auf Landkreisebene erlassen werden könnte. Eine landkreisweite Verordnung wäre aus unserer Sicht die beste Lösung, aber immerhin hat der Landkreis den Gemeinden die Musterverordnung zur weiteren Veranlassung übergeben. Bedauerlicherweise wurde die Verordnung in unserer Gemeinde jedoch noch nicht umgesetzt, sodass wir uns sehr freuen, dass dieses Thema nun endlich aufgegriffen wird :-) Wir hoffen, dass auch andere Gemeinden nachziehen werden.

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. hat die Notwendigkeit der Katzenschutzverordnung ebenfalls schon öfter thematisiert. Zum einen liegt uns natürlich die Verringerung des zum Teil sehr großen Leids der freilebenden und -laufenden Katzen am Herzen, zum anderen hat die Verordnung durch die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht den Vorteil, dass aufgefundene Katzen deutlich schneller zu ihren Besitzern zurückkehren können. Insbesondere in den vergangenen 14 Monaten durfte unser Verein eine Verringerung der Verweildauer von gefundenen Katzen mit Registrierung auf maximal 24 Stunden feststellen. Dies hat nicht nur den Vorteil der Entlastung von Verein und Gemeinde, sondern auch, dass die Besitzer ihre vermissten Tiere schneller wieder in die Arme schließen können :-)

Wir danken allen Ratsmitgliedern für eine Unterstützung des Antrags und hoffen, dass endlich ein Meilenstein im Tierschutz unserer Gemeinde gesetzt wird! Darüber hinaus bitten wir um eine zeitnahe Verabschiedung und Umsetzung des Antrags. Wir setzen uns bereits seit 10 Jahren für die Einführung der Verordnung ein und im Herbst steht schon wieder die Zeit der neuen Katzenkinder vor der Tür, sodass sich die Elendsspirale der freilebenden und -laufenden Katzen noch weiter zuzieht. Die Gemeinde Rosdorf beispielsweise steigt nach den Sommerferien in die Beratung über die Einführung der Verordnung ein. Dies würden wir in unserer Gemeinde auch sehr begrüßen! Selbstverständlich sind wir und sicherlich auch die umliegenden Tierschutzvereine gerne bereit, bei Fragen beratend zur Seite zu stehen.




Dorf- Flohmarkt in Deiderode

Flohmarkt Am 18.07.2021 veranstaltet Deiderode seinen Dorf- Flohmarkt und wir sind dabei! Unser Stand befindet sich auf dem Thie (direkt an der Durchfahrtsstraße, bei der Kirche) und bietet einiges zum Durchstöbern. Über Damenkleidung, Spielzeug, Hausrat, bis hin zu Büchern, CDs, DVDs, Schallplatten, Schmuck und sogar Autoteilen (Oldtimer)- wir haben eine bunte Vielfalt an verschiedenen Gegenständen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch :-)

P.S.: Wir möchten alle Besucher dringend bitten, sich an die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die vor Ort ausgehängten Verhaltensregeln zu halten. Wir behalten uns vor, bei Regelverstößen Verweise von unserem Stand auszusprechen.




Zeus´ glückliche Heimkehr

Frauke Kramer mit Zeus und der glückliche Katzenbesitzer Da saß er nun auf der Terrasse…ein kleiner grauer Kater - neugierig, nicht ungepflegt, aber fürchterlich hungrig. Er war der Familie, selbst Katzenbesitzer, nicht bekannt und so wurde sie aufmerksam. Der kleine Kerl wurde durch eine moderne Katzenklappe geschoben und da blitzte eine Nummer auf! Jackpot - das Tier ist gechipt! Der Tierschutzverein Friedland wurde informiert und die Nummer bei Tasso eingegeben. Das Katerchen war glücklicherweise registriert – das ist leider auch trotz Chip nicht immer der Fall - und hört auf den Namen Zeus! Seine Halter wurden umgehend von dem Portal über den Fund informiert. Es war bereits später Abend und alle legten sich zur Ruhe. Gegen Mitternacht klingelte das Telefon, am Ende der Leitung ein aufgeregter Mann. Er rief aus Geismar an und sie suchten ihren Schatz dort schon seit drei Tagen. Am Folgetag sollte die Suchmeldung bei Tasso geschaltet werden. Wie der noch junge, kastrierte Kater nach Deiderode kam, lässt sich nicht klären. Manchmal steigen die neugierigen Tiere in Handwerkerautos oder bei Paketdiensten in den Laderaum. Immer wieder sind es aber auch Menschen im Umfeld, die genervt von der Katze sind, das Tier heimlich einfangen und weiter weg wieder aussetzen. Allein beim Tierschutzverein Friedland sind mit Zeus in den letzten 8 Monaten drei Fälle positiv ausgegangen. Der frisch vermittelte kleine Morty aus Obernjesa wurde nach kurzer Zeit in Oberfeld/Thüringen aufgefunden und für einen Kater aus Lemshausen endete die Odyssee nach 13 Monaten in Dahlenrode. Damit dies keine Einzelschicksale bleiben, haben wir folgende Bitte:
1. Sie haben sich eine Katze oder einen Hund angeschafft?
- Stellen Sie Ihr neues Familienmitglied in der Nachbarschaft vor.
- Lassen Sie Ihr Tier chippen und registrieren (www.tasso.net und www.findefix.com). Die Registrierung ist für Sie kostenfrei!
2. Sie sehen eine Ihnen unbekannte Katze?
- Versuchen Sie, sie anzufüttern. Eine Katze, die ihr Zuhause verloren hat, muss nicht ungepflegt aussehen. Warten Sie nicht, bis das Tier ggf. verwahrlost und krank ist. - Fragen Sie in der Nachbarschaft, ob jemand das Tier kennt.
- Falls Sie es sicherstellen können, besteht die Möglichkeit, nach einer Tätowierung oder mit einem Lesegerät nach einem Chip zu suchen – Sie können den Chip in der Regel nicht ertasten. Die 15-stellige Nummer ist bei Tasso etc. einzugeben. Sie erfahren umgehend, ob das Tier auch registriert ist. Der Halter wird automatisch verständig. Es gibt einen 24 h Notdienst.
3. Lässt sich der Halter so nicht ermitteln, verständigen Sie das Ordnungsamt und geben Sie eine Fundmeldung ab. Kontaktieren Sie nach Möglichkeit auch den Tierschutzverein.
Schauen Sie nicht weg – das Tier könnte Ihre Hilfe brauchen!




Ostergruß

Wir wünschen Ihnen, Ihren Lieben und natürlich auch Ihren Vierbeinern ein frohes und erholsames Osterfest :-)

Gleichzeitig möchten wir uns auch im Namen der Tiere herzlich bei unseren Unterstützern bedanken. Ohne Ihr Engagement hätten wir unsere Arbeit in diesen schwierigen Zeiten nicht so gut fortführen können.

Fotoquelle

Ostergruss


2. Runde unserer Ostertombola

Tombola Nachdem die heftigen Regenschauer am vergangenen Samstag unserer Tombola in Groß Schneen leider ein durchnässtes Ende bereitet haben, können wir Ihnen nun sehr erfreut den neuen Termin bekanntgeben: Am Mittwoch, den 31.03. dürfen wir auf dem Parkplatz des EDEKA- Markts Köhler in Göttingen (Ecke Kasseler Landstr./Salinenweg) von 11 - 17 Uhr Lose für 5€/Stück verkaufen, von denen jedes zweite Los gewinnt. Da wir in diesen schwierigen Zeiten den Menschen ohne Haustier ebenfalls eine Freude machen möchten, gibt es dieses Mal aber nicht nur Gewinne für Haustiere, sondern auch welche für Menschen. Lassen Sie sich überraschen :-)

Die Gewinne können direkt vor Ort mitgenommen werden. Im Notfall (z. B. ein zu kleines Auto) ist die Absprache weiterer Ausgabetermine möglich. Bitte beachten Sie, dass die Einlösung der Gewinne nur bis zum 30.04.21 stattfinden kann. Nach Ablauf dieser Frist verlieren die Lose ihre Gültigkeit.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch :-)

Wir möchten alle Besucher dringend bitten, sich an die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die vor Ort ausgehängten Verhaltensregeln zu halten. Wir behalten uns vor, bei Regelverstößen Verweise von unserem Stand auszusprechen.




Ostertombola

Tombola Am Samstag, den 27.03. werden wir auf den Parkplätzen der Rewe- Märkte Groß Schneen und Dransfeld von 8 - 13 Uhr Lose für 5€/Stück verkaufen, von denen jedes zweite Los gewinnt. Da wir in diesen schwierigen Zeiten den Menschen ohne Haustier ebenfalls eine Freude machen möchten, gibt es dieses Mal aber nicht nur Gewinne für Haustiere, sondern auch welche für Menschen. Lassen Sie sich überraschen :-)

Die meisten Gewinne können direkt vor Ort mitgenommen werden; die Ausgabe der tierischen Großgewinne erfolgt ebenfalls am 27.03. in der Zeit von 13.30 - 15 Uhr in Groß Schneen (an unseren Containern am Ortsausgang Groß Schneen Richtung Klein Schneen) und von 11 - 13.15 Uhr in Dransfeld. Bitte beachten Sie, dass die Einlösung der Gewinne nur bis zum 30.04.21 möglich ist. Nach Ablauf dieser Frist verlieren die Lose ihre Gültigkeit.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch :-)

Wir möchten alle Besucher dringend bitten, sich an die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die vor Ort ausgehängten Verhaltensregeln zu halten. Wir behalten uns vor, bei Regelverstößen Verweise von unserem Stand auszusprechen.




Vermisst mich wirklich niemand?

Molly Mein Name ist Molly und ich wurde am Sonntag, den 14.03. dank Victoria Doyle samt Familie, der Feuerwehr Mollenfelde/Deiderode, Herrn Hagemann und Mitgliedern des Tierschutzvereins aus einer sehr misslichen Lage gerettet. Victoria Doyle entdeckte mich am Freitag hoch oben in einem Baum an der Ortsausfahrt Mollenfelde Richtung Deiderode. Als ich am Samstag jedoch noch immer in dem Baum saß, informierte sie den Tierschutzverein Friedland u.U. e.V.. Die Mitglieder haben nach ihrem Eintreffen am Baum nicht schlecht geschaut: Ich saß nämlich in knapp 6 Metern Höhe fest und habe mich nicht getraut, von alleine wieder herunter zu klettern. Warum ich dort aber überhaupt hochgeklettert bin, bleibt mein kleines Geheimnis. Im Grunde wusste ich, dass die Menschen mir nur helfen wollten, aber leicht habe ich es ihnen wirklich nicht gemacht. Ich hatte es mir in einer Astgabel den Umständen entsprechend gemütlich gemacht und beobachtete sie erst einmal, wie sie fleißig herumtelefonierten, um eine sichere Möglichkeit zu finden, zu mir kommen zu können. Am Samstag war es nämlich auch noch extrem stürmisch. Als ein Mitglied des Vereins auf einer Leiter langsam in meine Nähe kam, erschrak ich mich jedoch sehr und flüchtete auf knapp 12 Meter weiter den Baum hinauf. Diese Möglichkeit der Hilfe konnten die Menschen also ausschließen. Sie waren aber so freundlich und platzierten in "meiner" Astgabel Futter. Meine Güte, ich hatte nach den Tagen im Baum solchen Hunger und kletterte, nachdem der Mensch sich entfernt hatte, wieder vorsichtig zu meiner Astgabel herunter. Doch dann besaß der Mensch tatsächlich die Frechheit, während meines kleines Festmahls wieder in meine Nähe zu kommen?! Das konnte ich mir natürlich nicht gefallen lassen und sauste, selbstverständlich mit dem kleinen Futterschälchen im Maul, wieder weiter hoch in den Baum. Dort konnte ich mich in Ruhe meinem Futter widmen. Nebenbei beobachtete ich wieder die Menschen am Boden, die nun ein bisschen ratlos wirkten. Sie riefen daraufhin die Feuerwehr Mollenfelde/Deiderode, die die komplette Straße absperrte und anschließend mit den anderen Menschen eine Rampe baute. Doch die fand ich auch blöd und so mussten die Menschen abends erst einmal zähneknirschend von dannen ziehen. Die Rampe habe ich jedoch auch in ihrer Abwesenheit nicht genutzt.

Am Sonntagmorgen hat mir der Aufenthalt auf dem Baum aber endgültig gereicht und ich jammerte viel, weil ich endlich zurück auf den Boden wollte. Zum Glück waren Mitglieder des Vereins aber längst wieder auf dem Weg zu mir. Sie hatten in der Zwischenzeit eine super Idee und konnten mich mit den Helfern aus dem Dorf nach nochmaligem Hin und Her mit einem langen Apfelpflücker, in den eine große Schale Futter geklemmt war, ganz langsam von dem Baum locken. Ich hatte so einen großen Hunger, dass ich fast nur noch Augen für die Futterschale hatte und außer dem himmlischen Geruch, die sie verströmte, nichts anderes wahrnahm. Am Boden angekommen durfte ich erst einmal fressen und dann setzten mich die Menschen in eine Transportbox, um mich in eine Pflegestelle des Tierschutzvereins zu bringen. Dort durfte ich mich ausruhen und mich von den ganzen Strapazen der letzten Tage erholen.

Den Mitgliedern des Tierschutzvereins war sehr schnell klar, dass ich keinesfalls eine scheue Katze bin. Im Gegenteil, ich liebe menschliche Gesellschaft, lasse mich gerne streicheln und gehe auch problemlos auf die Katzentoilette. Leider kann ich ihnen jedoch nicht verraten, wo "meine" Menschen wohnen und gekennzeichnet bin ich nicht. Daher meine Bitte an Sie: Wer vermisst mich oder kann dem Tierschutzverein Angaben zu meinen Menschen machen? Meine Pflegefamilie ist ja ganz nett, aber ich möchte so unglaublich gerne zu meinen eigenen Menschen zurückkehren und mich wieder mit ihnen auf unser Sofa kuscheln. Hinweise bitte per Mail oder telefonisch an Frau von Auwers-Günther (05504 687).

Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle, auch im Namen des Tierschutzvereins, noch an Victoria Doyle samt Familie, Herrn Hagemann sowie die Feuerwehr Mollenfelde/Deiderode aussprechen, dass sie sich an meiner Rettungsaktion beteiligt haben!




Wer kennt diese Katzen? Zeugen gesucht!

Zeugen gesucht Am 30.01. und 01.02. wurden diese drei ca. 6 Monate alten, nicht gekennzeichneten Samtpfoten in Jühnde bei der Baustelle der Windräder (Scheune direkt an der Straße zwischen Jühnde und Mengershausen) eingefangen. Es handelt sich um zwei Katzen und einen Kater, die sich nun in unserer Obhut befinden.

Leider deutet die Fundsituation dieser drei gleichaltrigen, sehr zutraulichen Katzen an derselben Stelle auf ein Aussetzen der Tiere hin. Das vorsätzliche oder fahrlässige Aussetzen oder Zurücklassen eines Tieres ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bestraft werden. Hat vielleicht jemand etwas Ungewöhnliches beobachtet oder kann sonstige Hinweise/Informationen geben, die etwas Licht ins Dunkle bringen können? Bei Bedarf können die Informationen selbstverständlich auch anonym behandelt werden.

Wer vermisst die Fellnasen oder kann Angaben zum Halter machen? Hinweise bitte per Mail oder telefonisch an Frau von Auwers- Günther (05504 687).




Spendenaufruf

Spendenaufruf Nach Weihnachten ist vor Ostern
Getreu diesem Motto möchten wir die Weihnachtstombola, die im Übrigen erfolgreich war und von Ihnen allen sehr wohlwollend unterstützt wurde, zu Ostern wiederholen. Daher werden wir wieder fleißig Behältnisse nähen, in denen Sie Lose finden können – dieses Mal natürlich aber keine Weihnachtsstiefel. Lassen Sie sich überraschen!

Vor diesem Hintergrund unsere Bitte an Sie:
Vielleicht haben Sie Stoffe, Garne oder Vlieseline übrig, die Sie nicht selbst benötigen? Wir könnten diese Dinge gut gebrauchen, um die Beschaffungskosten für die geplante Tombola möglichst gering zu halten. Falls Sie etwas abzugeben haben, melden Sie sich bitte bei Frau von Auwers-Günther (05504 687).
Freuen Sie sich bereits jetzt auf unsere Ostertombola mit vielen tollen Preisen für Sie und Ihre tierischen Mitbewohner :-)




Neujahrsgruß

Danke
Saustarke Neujahrsgrüße überbringen Ihnen in unser aller Namen Betty und Barney :-)
Heute ist die erste unbeschriebene Seite eines Buchs, das 365 Seiten hat. Wir wünschen Ihnen, Ihren Lieben sowie Ihren Vierbeinern Seiten voller Gesundheit, schöner Momente und positiver Erfahrungen. Und, nicht zu vergessen, natürlich ganz viel Schwein im neuen Jahr!





Letzte Chance auf Gewinne unserer Adventstombola

Kalender Unsere Überraschungsbeutel werden für 10€/Stück an folgenden Stellen verkauft:

- Hofladen Georg Günther, Kastanienstr. 6, 37133 Friedland, Tel. 05504 687 (Rindfleisch vom schottischen Hochlandrind)
- AUTO DIENST SCHUCK, Zuckerfabrik 17, 37124 Obernjesa, Tel. 05509 9429330
- Tabacco Café, Kurze-Geismar-Straße 4, 37073 Göttingen, 0551 37085332

In jedem 5. Beutel versteckt sich ein tierischer Gewinn für KATZEN. Die Beutel für andere Tierarten sind leider bereits ausverkauft. Die Ausgabe der Gewinne erfolgt nach telefonischer Absprache (05504 687) an unseren Containern (Ortsausgang Groß Schneen Richtung Klein Schneen). Bitte beachten Sie, dass die Einlösung der Gewinne nur bis zum 15.01.2021 möglich ist. Nach Ablauf dieser Frist verlieren die Lose ihre Gültigkeit.

Da wir aber insbesondere in diesen schwierigen Zeiten den Menschen ohne Haustier ebenfalls eine Freude machen möchten, können Sie im Hofladen Georg Günther auch ein paar andere selbst hergestellte schöne Weihnachtsgeschenke erstehen. Oder Sie schenken Ihren Lieben mit dem Fotokalender "Schönes Friedland 2021" ein paar Impressionen aus unserer wunderschönen Gemeinde, in dem Motive von Friedländern für Friedländer gezeigt werden.




Unsere Adventstombola

Tombola Da unsere große Tombola auf dem Hasenmelkerfest in Dransfeld im vergangenen Mai ausgefallen ist und uns Corona leider noch längere Zeit begleiten wird, haben wir uns etwas überlegt, wie wir Ihnen und Ihren tierischen Mitbewohnern die Vorweihnachtszeit ein wenig verschönern können:

Vorhang auf für die zweite Runde unserer Adventstombola!

Dieses Mal dürfen wir am Samstag, den 12.12. von 10-16 Uhr und am Sonntag, den 13.12. von 10-13 Uhr beim 1. Klein Schneer Weihnachtsbaumverkauf (Gerkes Garten, oberhalb des Friedhofs, Ecke "Auf dem Dramfeld") unsere Überraschungsbeutel für 10€/Stück verkaufen, bei denen sich in jedem 5. Beutel ein tierischer Gewinn versteckt. Die Ausgabe der Gewinne erfolgt am Sonntag, den 13.12. in der Zeit von 13-14 Uhr an unseren Containern (Ortsausgang Groß Schneen Richtung Klein Schneen); weitere Ausgabetermine werden im Laufe der darauffolgenden Woche noch bekanntgegeben. Bitte beachten Sie, dass die Einlösung der Gewinne nur bis zum 15.01.2021 möglich ist. Nach Ablauf dieser Frist verlieren die Lose ihre Gültigkeit.

Da wir aber insbesondere in diesen schwierigen Zeiten den Menschen ohne Haustier ebenfalls eine Freude machen möchten, können Sie auch einen Weihnachtsgruß aus der Tüte für 3€/Stück kaufen, der Ihren Lieben eine kleinen Auszeit im Advent bescheren kann oder ein paar andere selbst hergestellte schöne Weihnachtsgeschenke erstehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wir möchten alle Besucher dringend bitten, sich an die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die vor Ort ausgehängten Verhaltensregeln zu halten. Wir behalten uns vor, bei Regelverstößen Verweise von unserem Stand auszusprechen.




Wir sind jetzt auch bei AmazonSmile :-)

Falls sich noch jemand fragen sollte, was das ist: Smile.amazon.de ist von den Produkten und Preisen her genau dasselbe Amazon, das Sie bereits kennen. Der Unterschied zum "normalen" Amazon liegt lediglich darin, dass ohne Extrakosten für Sie eine Ihrerseits ausgewählte Organisation 0,5% der Einkaufssumme erhält.

Zunächst möchten wir jedoch voranstellen, dass wir persönlich uns freuen würden, wenn Sie gerade in diesen schweren Zeiten den Einzelhandel vor Ort fördern und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen sowie der wohnortnahen Versorgung beitragen. Falls Sie aber doch einmal etwas bei Amazon bestellen möchten, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns mit einer Bestellung bei AmazonSmile, beispielsweise mit dem folgenden Link, unterstützen.




Unsere bunten Lagerräume

Stolz konnten wir am 04.10.2020, passend zum Welttierschutztag, endlich offiziell unsere neuen Lagerräume beziehen. Der jahrelange und arbeitsintensive Weg, der auch von so manchen Rückschlägen geprägt war, findet nun seinen krönenden Abschluss in den beiden bunten Containern, die wir auf den Baustofflagerplatz der Gemeinde Friedland, direkt am Groß Schneener Ortsausgang in Richtung Klein Schneen, stellen dürfen. Weitere Informationen finden Sie hier :-).

Unsere bunten Lagerräume


Update vom 06.09.2020 zur Warnung vom 17.08.2020

Nun ist das Geschehen in der Gemeinde Rosdorf noch schlimmer geworden- in Lemshausen wurde auf eine Katze sogar geschossen! Es ist noch nicht sicher, ob das Auge der Samtpfote gerettet werden kann; an Sehkraft verliert sie leider aber auf jeden Fall. Die Besitzerin hat inzwischen Anzeige erstattet und das Ordnungsamt der Gemeinde Rosdorf informiert. Wir sind entsetzt und bitten darum, dass sich die Menschen, die etwas über das Verschwinden oder den Schuss wissen, umgehend mit der Polizei in Rosdorf oder uns in Verbindung setzen. Hinweise können selbstverständlich auch anonym behandelt werden. Bitte helfen Sie mit, dass das Geschehen endlich ein Ende hat!
Auch das Göttinger Tageblatt hat bereits über den Fall berichtet.
Den Artikel finden Sie unter folgendem Link.




!! Warnung !! (Stand: 17.08.2020)

Henry Wir müssen uns mit zwei ernsten Themen an Sie wenden: Zum einen die Relevanz von der Kennzeichnung sowie Registrierung Ihrer Haustiere und zum anderen die auffällig hohe Zahl an Vermisstenmeldungen von Katzen in der Gemeinde Rosdorf.

Fangen wir aber erst einmal mit den guten Neuigkeiten an: Auf den Fotos sehen Sie den Kater Henry. Henry wurde uns Ende vergangener Woche, am 14.08.2020, als Fundkater in Dahlenrode gemeldet. Er tauchte dort letzten Herbst auf und da er sehr scheu war, dachten die Anwohner, er sei ein normaler Streuner und fütterten ihn mit. Nachdem nun der eigene Kater von einer Anwohnerin, Frau Hepprich, gestorben war, traute sich Henry dichter an ihr Haus heran und sie entdeckte ein Tattoo in seinem Ohr. In der Hoffnung, dass er vielleicht doch ein richtiges Zuhause hat, informierte sie uns und wir begannen, die Suchmeldungen bei Tasso, Ebay, der Deutschen Tiermeldezentrale usw. zu durchforsten. Zu unserer Überraschung wurden wir tatsächlich fündig- in einer Suchmeldung aus Juli 2019. Wie es der Zufall will, ließ Henry in der Zwischenzeit aber auch seine "Helferin" so dicht an sich heran, dass Frau Hepprich sein Tattoo entziffern konnte und es einer Tierärztin aus Rosdorf zugeordnet werden konnte. Diese ordnete Henry anhand seiner Nummer seinen Besitzern, Familie Dorn, zu, die absolut fassungslos, aber überglücklich waren, dass ihr Henry noch lebt. Verständlicherweise war ihre Hoffnung, Henry angesichts dieser Zeitspanne noch wieder zu finden, quasi auf Null gesunken. Als sie kamen, um ihn abzuholen, erkannte Henry sie sofort und lief schnurstracks zu ihnen. Die Wiedersehensfreude ist nicht zu übersehen! Dank seiner Kennzeichnung und Registrierung sowie der Aufmerksamkeit von Frau Hepprich konnte Familie Dorn ihren Henry wieder in die Arme schließen und er kehrte nach über einem Jahr in sein Zuhause zurück.

Dieses Beispiel verdeutlicht einmal mehr, wie unglaublich wichtig die Kennzeichnung Ihrer Haustiere UND die Registrierung ist. Leider haben nicht alle Tiere so ein Glück wie Henry und können wohlbehalten zu ihrer Familie zurückkehren. Daher möchten wir Ihnen nochmals eindringlich ans Herz legen, Ihre Lieblinge kennzeichnen UND registrieren zu lassen, damit sie in Notsituationen wieder zu Ihnen zurückkommen können.

Und nun leider die schlechten Neuigkeiten: Bei Durchsicht der zahlreichen Vermisstenmeldungen fiel uns auf, dass in den letzten Monaten, selbst wenn man es ins Verhältnis zu ihrer Größe setzt, auffällig viele Meldungen aus der Gemeinde Rosdorf kamen und die Anzahl stetig weiter wächst. Dabei wird die Dunkelziffer der vermissten Samtpfoten vermutlich noch deutlich höher sein... Bereits vor einigen Monaten wurde uns zugetragen, dass in Lemshausen Katzen verschwanden, von denen dann welche in den Tierheimen Kassel und Osterode wieder auftauchten. Wir waren beunruhigt, aber da das Verschwinden lokal sehr eingrenzbar war und es wieder abebbte, gingen wir davon aus, dass jemand dort kein Katzenfreund ist und die Stubentiger auf diese Weise "loswerden" wollte. Doch nun kommt auch Henry wieder aus der Gemeinde Rosdorf und unsere Alarmglocken fingen angesichts der vielen Vermisstenmeldungen heftig an zu klingeln. Uns ist durchaus bewusst, dass es bei Katzen leider öfter vorkommt, dass sie von ihrer Runde nicht mehr nach Hause zurückkehren und ihre Schicksale ungewiss bleiben. Selbstverständlich können das Verschwinden der Katzen sowie ihr Auftauchen in größerer Entfernung auch stets Zufälle sein, aber unserer Meinung nach sind es zu viele Zufälle auf einmal. Insbesondere, wenn man diese Zufälle ins Verhältnis zu der auffällig hohen Zahl der Vermisstenmeldungen aus der Gemeinde Rosdorf setzt. Wir wissen noch nicht genau, was in der Gemeinde vor sich geht, aber dass eine Gefährdung für die Katzen besteht, lässt sich nicht leugnen. Leider ist auch nicht auszuschließen, dass sich das Verschwinden auf die umliegenden Gemeinden ausbreitet. Daher möchten wir alle Bewohner der Gemeinde Rosdorf und der umliegenden Gemeinden bitten, einen besonderen Augenmerk auf Ihre Katzen zu haben und falls noch nicht geschehen, ihre Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung sowie die anschließende Registrierung schnellstmöglich durchzuführen. Bitte seien Sie auch bei neuen Katzen in Ihrer Umgebung besonders aufmerksam und falls Sie sie keinem Besitzer zuordnen können, informieren Sie bitte ohne Zögern Ihr örtliches Tierheim oder einen Tierschutzverein. Darüber hinaus möchten wir um Ihre Mithilfe bitten, das Verschwinden der Katzen aufzuklären. Hat vielleicht jemand etwas Ungewöhnliches beobachtet oder kann sonstige Hinweise/Informationen geben, die etwas Licht ins Dunkle bringen können? Falls ja, melden Sie sich bitte per Mail oder telefonisch (05504 949560 (Fr.Bruder) oder 687 (Fr. von Auwers- Günther)). Bei Bedarf können die Informationen selbstverständlich auch anonym behandelt werden. Wir sind für jeden Hinweis dankbar!




Große Kastrationsaktion in Jühnde

Kastrationsaktion in Jühnde Anfang Juni erreichte uns ein Hilferuf aus Jühnde für einen Wurf mit Mutterkatze. Dank noch freier Kapazitäten, die wir aufgrund unserer Pflegestellenaufrufe hatten, konnten wir der kleinen Familie helfen. Was sich zunächst nach einer "Kleinigkeit" anhörte, entwickelte sich schnell zu einem größeren Unterfangen: In einem Teil des Ortes ist die Katzenpopulation seit dem letzten Jahr regelrecht explodiert. Im ersten Moment waren wir ratlos, weil zum einen Jühnde nicht in unserem Gemeindegebiet liegt und zum anderen, der wirklich entscheidende Punkt, unsere Kapazitäten leider nicht grenzenlos sind. Da uns die Anwohner*innen jedoch bei der Fangaktion bestmöglich helfen, indem sie uns Auskünfte über die gesichteten und angefütterten Katzen erteilen, uns Zutritt auf ihre Grundstücke gewähren und selbstständig die zur Verfügung gestellten Fallen spannen sowie kontrollieren, sodass wir nicht mehrmals täglich nach Jühnde pendeln müssen, können wir dem Dorf bei der Verkleinerung des Katzenelends beistehen. Auch bei der Finanzierung des Projekts erfahren wir Unterstützung vor Ort, damit die Kosten aus Spenden der Region gedeckt werden. Lobenswert ist ebenfalls das große Engagement der Samtgemeinde Dransfeld, die zwar eigentlich nicht für Streunerkatzen zuständig ist, uns aber trotzdem im bestmöglichen Rahmen unterstützt; so eine konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit ist leider nicht mit jeder Kommune möglich.

Vor diesen Hintergrund möchten wir uns gerne bereits vorab schon einmal im Namen der Samtpfoten ganz herzlich bei den Einwohner*innen von Jühnde und der Samtgemeinde Dransfeld für ihre Hilfe bedanken! Ohne diese Kooperation wäre die Fangaktion nicht möglich gewesen.

Wir konnten bis heute (Stand: 25.06.2020) sechs erwachsene Katzen und zehn Kitten in unsere Obhut nehmen. Ein Ende ist bisher jedoch noch nicht in Sicht und leider sind unsere Pflegestellenkapazitäten fast vollständig ausgeschöpft. Daher suchen wir weiterhin dringend nach Pflegestellen, die Katzen einen schönen Start in ihr "neues" Leben schenken möchten! Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Pflegestellen gesucht".




Vorzeitige Bescherung beim Abfallverband Südniedersachsen

Hütten geschenkt Das Christkind schaute schon am , den 20.12. beim Abfallzweckverband Südniedersachsen vorbei – im Gepäck zwei Hütten und eine neue, gut gefüllte Futtertonne für die dort lebenden Katzen.
Bereits vor vier Jahren hatten Mitarbeiter den Tierschutzverein Friedland u.U. e.V. alarmiert, weil sichdort Katzen befanden, die sich unkontrolliert vermehrten. In der Vergangenheit waren viele Katzen krank oder wichen den Müllfahrzeugen nicht rechtzeitig aus, was sie mit dem Leben bezahlten. Manche erfroren auch. Die Tiere konnten alle eingefangen und kastriert werden. Zwei Katzen konnten aber nicht umgesiedelt werden und werden seitdem von Mitarbeitern mit Unterstützung des Vereins versorgt. Die Futterstelle hilft zudem, die Population zu überwachen, mögliche Neuzugänge zu erkennen und ggf. zu kastrieren.
Um den Tieren vor dem nahenden Winter Schutz zu bieten, wurden zwei gespendete Hundehütten von Doris Waßmann zu einem Schlafhaus und einer Futterstelle umgebaut. Es wurde gedämmt, unterteilt und ein pflegeleichter Fußboden eingebaut. Das Dach lässt sich nun aufklappen, was die Reinigung erheblich erleichtert. Ergänzt werden sie von einer Futtertonne, die von Georg Günther waschbärensicher ausgerüstet wurde.
Als es noch den Deponiebetrieb gab, wurden des Öfteren tote oder verletzte Tiere beim Entladen der Fahrzeuge im Müll entdeckt, die von den Tierhaltern einfach in der Mülltonne entsorgt worden sind. Manche Katze überlebte aber die Tortur und wurde von tierlieben Mitarbeitern aufgenommen. Woher die jetzt dort lebenden Katzen stammen, lässt sich nicht klären. Wichtig ist vielmehr, dass für ihre Zukunft gesorgt ist. Gefüttert werden die dort lebenden Katzen primär von Vera Börger, die seinerzeit auch den Verein um Hilfe gebeten hatte. Geschäftsführer Markus Rybarczyk und Christian Gerke vom Landkreis Göttingen unterstützten den Aufbau der neuen Heime und halfen einen schönen Platz für die Wohnstatt zu finden.
Wir danken allen herzlich, die sich für die Katzen in dieser doch rauen Umgebung engagieren.




 

Pflege- oder besser noch Endstelle gesucht :)

Bonnie hielt sich einige Zeit alleine an der Straße zwischen Reckershausen und Marzhausen auf, bis sie schließlich Mitte November von aufmerksamen Anwohnern eingefangen werden konnte. Sie ist eine ca. ein bis zwei Jahre alte schildpattfarbene Katze und kam in einem ungepflegten Zustand zu uns. Bonnie war sehr verfloht und verwurmt sowie leider weder kastriert noch gechipt. Inzwischen geht es ihr aber wieder gut, sodass sie nun auf der Suche nach einer eigenen Familie ist.

Bonnie kennt das Zusammenleben mit Menschen zweifellos und ist eine ausgesprochen freundliche Katze mit einem unendlichen Kuschelbedürfnis, die trotz ihrer kleinen Odyssee nicht das Vertrauen in den Menschen verloren hat. Selbst bei der Medikamentengabe ins Ohr aufgrund einer Entzündung zeigte sie sich trotz deutlichen Missfallens äußerst kooperativ, sodass nicht einmal ein Helfer benötigt wurde. Generell liebt Bonnie es, wenn man sie mit großer Ausdauer krault und kuschelt; sie ist aber auch vollkommen damit zufrieden, dicht neben einem liegen und dösen zu dürfen. Egal für welche der beiden Varianten man sich entscheidet- Bonnie schenkt einem in jedem Fall ein schönes Schnurrkonzert.

Da Bonnie lieber die unangefochtene Nummer Eins ihrer Menschen sein möchte, suchen wir für sie einen Platz, an dem sie alleine über ihr Katzenreich herrschen kann. Ob sie hundeverträglich ist konnten wir bisher noch nicht testen, vermuten aber von ihrem Auftreten her, dass sie auf eine solche Bekanntschaft auch nicht besonders erpicht ist. Außerdem ist trotz ihrer schmusigen Seite ihr Temperament nicht zu unterschätzen, sodass sie nach der Eingewöhnungszeit Freigang benötigt. Bei einer Pflegestelle würde ggf. bei entsprechender Wohnungsgröße auch ein gesicherter Balkon ausreichen. Ferner werden bei einer Pflegestelle selbstverständlich die Tierarztkosten übernommen und, bei Bedarf, auch die anfallenden Futterkosten bezahlt.

Bonnie ist ab Anfang Januar bereit in ihre neue Pflege- oder Endstelle zu ziehen. Sie wird kastriert, gechipt und geimpft abgegeben. Wer hat einen Platz für unsere kleine Schmuserin frei?

Für weitere Informationen und ein erstes Kennenlernen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (05504 949560 (Frau Bruder) oder 687 (Frau von Auwers-Günther)).


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Dosenöffner gesucht

Der Tierschutzverein Friedland hat insgesamt neun Maikatzen und eine Mutterkatze abzugeben. Es handelt sich um Kitten aus zwei Würfen, die vorzugsweise zu zweit abgegeben werden wollen, um gleich den richtigen Spielkameraden dabei zu haben. Natürlich möchten die Fellnasen am liebsten ein Zuhause mit Freigang haben. Für weitere Informationen und ein erstes Kennenlernen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung (Tel. 05504 687).
Der Stammtisch findet jeden ersten Freitag im Monat um 19 Uhr statt. Derzeit wechseln wir den Treffpunkt. Infos unter 05504 949560 oder 687.


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Tierschutzverein Friedland wieder mit großer Tombola auf dem Hasenmelkerfest

Am 13. Mai – also Muttertag – ist der Tierschutzverein Friedland zum 4. Mal mit seiner beliebten Tombola zu Gast auf dem Hasenmelkerfest in Dransfeld.
Neben einer riesigen Auswahl an tierischen Gewinnen – vom traumhaften Hundebett bis zum schicken Kratzbaum – warten auch attraktive Preise auf Nichttierhalter, wie Gutscheine.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher aus der Gemeinde Friedland und danken allen Sponsoren für ihre Unterstützung.
Der Erlös fließt wieder in die medizinische Behandlung und Kastration der Streunerkatzen.




Dringend Zeugen gesucht

Zeugen gesucht Auf einem Parkplatz am Wendebachstausee (Landkreis Göttingen) an der Landesstraße 568 entdeckte eine 46 Jahre alte Spaziergängerin am Samstagnachmittag (23.12.2017) vier freilaufende Zwergkaninchen. In der Nähe war ein dazugehöriger Kleintierkäfig abgestellt. Die Frau fing die Tiere ein und übergab sie dem Tierschutzverein Friedland, der bei der Polizei Göttingen Anzeige gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattete und die Tiere in eine Auffangstation in Uslar brachte.
Nach Auskunft der 46-jährigen Finderin parkte dort gegen 15 Uhr ein dunkelfarbe-ner Kleinwagen. An dem geöffneten Kofferraum hielten sich etwa drei bis vier Männer auf. Ob diese Personen den Käfig abgestellt hatten und seinen lebendigen Inhalt frei ließen, ist bislang unklar. Leider konnten die Zeugen und Retter der Tiere keine genaueren Angaben zu den Tätern machen. Das Fahrzeug fuhr in Richtung der Bundesstraße weiter. Auf dem Parkplatz befanden sich andere Autos, weshalb weitere Zeugen gesucht werden, die möglicherweise nähere Angaben machen können.
Bei den unkastrierten Zwergkaninchen handelt es handelt sich um eine etwa ein- bis zweijährige Häsin (schwarz-weiß) und drei etwa sechs Monate alte Böcke (schwarz und schwarz-weiß). Vielleicht kann jemand Angaben zur die Herkunft der Hasenfamilie machen.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friedland unter der Telefonnummer 05504/937900 entgegen. Wer den Tieren ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause geben möchte, wendet sich an die Auffangstation Uslar, Tel 05571/9107511 oder 0152/08874936 bzw. per Mail.




Tierfreund mit handwerklichem Geschick gesucht!

Dem Tierschutzverein wurden neue, aber unvollständige Kratzbäume, Hütten etc. gespendet. Einige Teile könnten als Ersatzteile weiterverwendet werden, es wäre aber toll, wenn sie wieder komplettiert oder neu zusammengebaut werden könnten. Wer hat Lust und Zeit, den Verein zu entlasten und die Bastelarbeiten zu übernehmen? Weitere Infos unter Tel. 05504 949560




Lagerraum immer noch dringend gesucht!

Der Tierschutzverein Friedland sucht dringend ein mäusefreies, ebenerdiges und preiswertes Lager zur Unterbringung von Tierbedarf, Futter und Arbeitsmaterial sowie Flohmarktartikel. Die Räumlichkeit sollte ca. 30 m² umfassen. Wenn alle Bemühungen einen Raum zu finden scheitern, gibt es Überlegungen einen Container anzuschaffen. Doch auch hierfür wird eine entsprechende Fläche benötigt. Wer kann dem Verein aus seiner Notlage helfen?




Update Katzenelend in Göttingen

Das Treffen am 26. April lässt hoffen. Es waren viele, vor allem junge Tierschützer aus Göttingen erschienen und es konnten die Aufgaben auf viele Leute verteilen und erste Arbeitskreise (Öffentlichkeitsarbeit/Social Media, Finanzen/Flohmärkte, etc.) gebildet werden.
Erklärtes Ziel ist der Aufbau einer eigenständigen Gruppe, die mittelfristig eine Vereinsstatus erreicht, denn der Friedländer Tierschutzverein ist viel zu klein, um das Göttinger Katzenproblem dauerhaft zu stemmen. Die neue Gruppe wird sich Katzenhilfe Göttingen nennen - so wie der aufgelöste Verein - und noch einmal neu durchstarten. Die Tierschutzvereine aus dem Umland werden die Gruppe dabei unterstützen. Die Tatsache, das vor allem auch junge Menschen dabei, stimmt uns hoffnungsvoll.
Das zweite große Ziel ist eine Katzenschutzverordnung in Stadt und Landkreis. Es müssen da vor allem unsere Politiker bearbeitet werden! Alle sind aufgerufen, ihre Kommunalpolitiker in Stadt und Land über das Thema zu informieren ....der Bericht über die Katzenwelpen von diesem Wochenende im Extratip zeigt wieder nur alzu deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Das nächste Treffen findet jetzt Mittwoch, dem 10. Mai statt - wieder um 19 Uhr in den Räumen der Thomaskirche.




Tierelend rüttelt Tierfreunde auf

Aufgrund des Berichtes des Extratipps über das Elend der heimatlosen Katzen in Göttingen wurde großzügig gespendet und auch direkte Hilfe angeboten. Kurzfristig wurde auch ein erstes Informationstreffen organisiert, um diese Helfer einzubinden. Immerhin rund zwanzig Teilnehmer waren erschienen – Wermutstropfen war allerdings, dass nicht wenige davon aus dem Landkreis stammten oder einem örtlichen Tierschutzverein in der Region angehörten. Vereine aus Hann.-Münden, Harste und Friedland boten ihre Unterstützung an, doch ohne eine eigene Struktur und Ehrenamtliche vor Ort, ist die Arbeit nicht zu bewältigen, denn bei dem Treffen erschienen auch Tierschützer, die weitere, bisher nicht bekannte Futterstellen betreuen. Immerhin konnte die brenzlige Situation zumindest vorerst entschärft werden. Zielsetzung muss es aber sein, die Hilfe für die Göttinger Straßenkatzen nachhaltig zu sichern.

Die Tierschützer treffen sich am Mittwoch, dem 26. April um 19 Uhr erneut in den Räumen der Thomaskirche auf dem Leineberg, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Auf der Tagesordnung stehen die Forderung nach einem Kastrations- und Registrierungsgebot (Katzenschutzverordnung) in Stadt und Landkreis Göttingen wie auch die Schaffung einer eigenständigen Struktur (z.B. gemeinnütziger Verein), innerhalb der sich die Göttinger Bürgerinnen und Bürger für ihre Tiere einsetzen können. Alle Tierfreunde, die dafür eintreten, dass auch die Tiere in Göttingen eine Stimme erhalten, sind herzlich eingeladen.




Danke - Ihr ward einfach klasse! So eine Resonanz hatten wir nicht erwartet….

Die Reaktionen auf den Artikel im Extratip und den Aufruf hier bei Facebook lassen uns wieder Hoffnung schöpfen. Das fantastische Spendenaufkommen sichert die Futterstelle für ein Jahr und ermöglicht auch noch einige Kastrationen und medizinische Behandlungen an anderen Futterstellen.
Abgesehen davon wurde uns auch Hilfe angeboten, die wir allzu gern annehmen.
Klasse wäre es, wenn sich eine feste Tierschutzgruppe in Göttingen bilden würde, die die Futterstellen betreut, Katzen einfängt und kastriert sowie sich für eine Katzenschutzverordnung in Stadt und Landkreis einsetzt. Auch für die Finanzierung der Aktionen durch Flohmärkte, Spenden etc. werden Tierfreunde gesucht. Der Friedländer Tierschutzverein und der Verein Aktiv für Hunde in Not begleiten auch weiterhin die Tierschützer in Göttingen, sind aber ohne weitere tatkräftige Unterstützung vor Ort überfordert. Vielleicht gelingt es auch, wieder einen eigenständigen Verein in Göttingen zu installieren und die hervorragende Arbeit der SOS-Straßenkatzen fortzusetzen.

Wir laden daher alle interessierten Tierfreunde und Tierschützer zu einem ersten Treffen am Mittwoch, dem 22. März um 19.30 Uhr in einen der Räume der Thomaskirche Göttingen-Leineberg, An der Thomaskirche 2, 37081 Göttingen, ein.

Die Katzen in Göttingen brauchen eure Stimme!




Miezekatze weg – und nun?
In den letzten Monaten häuften sich beim Tierschutzverein Friedland die Suchmeldungen nach verloren gegangenen Samtpfoten. Obwohl die Tiere kastriert waren, hatten die Halter auf eine Kennzeichnung verzichtet. Für die Tiere ist es eine Katastrophe und für die Tierschützer eine finanzielle Belastung – abgesehen von der aufgewendeten Zeit - denn die Fundtiere müssen untersucht, entwurmt, entfloht und geimpft und ggf. kastriert werden, um während ihres Aufenthaltes auf einer Pflegestelle oder im Tierheim keinen Nachwuchs zu produzieren oder Krankheiten zu verbreiten. Da eine Kastration ohne Bauchschnitt bei einem weiblichen Tier nicht zu erkennen ist, wird das Tier bei einer weiteren Operation unnötig Schmerzen ausgesetzt. Die sprichwörtliche Neugier der Katzen führt sie oft in andere Ortschaften. Sie steigen zum Beispiel bei Handwerkern oder Paketdiensten unbemerkt ins Fahrzeug und rennen in wilder Panik davon, sobald sich die Tür öffnet….

Es gibt drei Methoden der Kennzeichnung:
- ein Halsband mit Adressanhänger
- eine Tätowierung im Ohr
- eine Implantation eines Transponder-Chips

Ein Hals band kann verloren gehen oder die Katze strangulieren. Der Mikrochip ist daher in Kombination mit einer Tätowierung die wirksamste Kennzeichnung. Es ist von außen auch für Laien erkennbar, dass das Tier jemandem gehört und der Chip sorgt auch bei einer im Laufe der Jahre unleserlich gewordenen Tätowierung für eine Zuordnung des Tieres. Abgesehen davon wissen viele Nicht-Tierhalter überhaupt nicht, dass Katzen heutzutage gechippt werden. Der Transponderchip kann jeder Tierarzt und jedes Tierheim auslesen. Auch Gemeindeverwaltungen verfügen mittlerweile über Lesegeräte. Gerade auch reine Wohnungskatzen sollte man chippen lassen, da sie einmal ausgebüxt noch unsicherer reagieren. Der Transponder hält ein Katzenleben, ist passiv und benötigt daher keinen Strom. Außerdem ist er absolut wartungsfrei und schnell implantiert. Unverträglichkeiten sind nicht bekannt. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Verlust der Katze oder den zu erstattenden Ausgaben. Die Registrierung des Chips bei Tasso e.V. ist übrigens kostenlos und erfolgt direkt durch den Tierarzt. Praktisch für manchen Katzenfreund ist zudem, dass immer mehr Katzenklappen mit Chiperkennung auf dem Markt sind, die nur dann öffnen, wenn die Katze mit dem passenden Mikrochip davor steht. So bleibt Nachbarskatze draußen!
Es gibt in vielen Kommunen und Landkreisen bereits eine Verordnung, die die Kennzeichnung vorschreibt. Warten Sie nicht so lange – werden Sie jetzt aktiv!




Das große Katzen-Elend im Göttinger Westen

Tierschutz: Hilfe aus Friedland für Futterstelle auf dem Stadtgebiet
„In Deutschland leben über zwei Millionen Streunerkatzen und die Zahl steigt ständig“, schätzt die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Auch in Göttingen gibt es eine Menge herrenlose Katzen. Mit einem romantischen Leben in Freiheit hat das nichts zu tun. Die Katzen brauchen dringend die Hilfe von Tierfreunden, um überleben zu können. Weil es immer mehr herrenlose Katzen gibt, die Tierschützer in Göttingen aber weniger werden, wachsen die Probleme. Zurzeit befindet sich die Göttinger Organisation SOS Straßenkatzen in Auflösung. Für eine größere Futterstelle auf dem westlichen Stadtgebiet Göttingens springt deshalb nun der Tierschutzverein Friedland ein – und bittet die Göttinger um Spenden, um „ihren“ Stadtmiezen zu helfen. Immer mehr herrenlose Katzen, zu wenig finanzielle Mittelund ständig Stress mit Behörden – das ist es, was Tierfreunden den Einsatz für Streuner madig macht, weiß Bettina Bruder, die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Friedland. Und verärgerte Anwohner, die nicht davor zurückschrecken, Giftköder auszulegen, gibt es zusätzlich. Deshalb darf an dieser Stelle auch nicht verraten werden, wo genau sich die Göttinger Futterstelle befindet. Hier sind es Tierfreunde aus der Nachbarschaft, die den Katzen helfen. „Solche Menschen, die nicht nur bei Facebook schreiben, dass sie Katzenfans sind, sondern vor Ort ehrenamtlich helfen, wollen wir nicht im Regen stehen lassen und haben uns deshalb entschlossen, auch in Göttingen zu helfen“, so Bettina Bruder. Das geht aber nur mit Spenden, denn der Zuschuss, den die Friedländer Tierschützer von ihrer Kommune bekommen, darf nur für den Tierschutz in Friedland verwendet werden. Zwischen 10 und 15 Katzen sind es, die an der Futterstelle versorgt werden, die bislang von SOS Straßenkatzen unterstützt wurde. Die Tiere brauchen dringend tierärztliche Hilfe: „Es haben sich Viren ausgebreitet, die unter anderem die Atemwege angreifen“, berichtet Bettina Bruder. Das sei typisch für Streuner: „Ohne Impfungen breiten sich Krankheiten schnell aus. Katzenschnupfen kann zum Beispiel dazu führen, dass Katzenwelpen ihr Augenlicht verlieren. Dazu kommen Parasiten. Aber auch FIV, also das so genannte Katzen-AIDS, breitet sich aus. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Streunern liegt nur bei drei bis vier Jahren.“ Bei den herrenlosen Tieren können sich auch Freigänger-Katzen anstecken. Deshalb sei es im Interesse aller Katzenbesitzer, dass den Streunern geholfen wird. Mit rund 1.000 Euro Tierarzt-Kosten rechnet der Tierschutzverein Friedland im Fall der heimatlosen Katzen im Göttinger Westen. Aber nicht nur an dieser Stelle gibt es in Göttingen Streuner-Katzen. „Man kann davon ausgehen, dass in fast jeder Kleingartenkolonie, Gewerbegebieten und jeder größeren Parkanlage herrenlose Katzen leben. Eines unserer Vereinsmitglieder hat auch schon im Alten Botanischen Garten einen Streuner gefunden. Da diese Katzen sehr scheu sind, sieht man sie normalerweise nicht“, so Bruder. Deshalb sei das Problem wohl auch so wenig im Bewusstsein von Politik und Verwaltung, von denen sich die Katzenschützer mehr Unterstützung wünschen. Das Eichsfeld sei den Göttingern hier eine Nasenlänge voraus: „Für Heiligenstadt und Leinefelde gibt es jetzt eine Katzenschutzverordnung, die würde auch in Stadt und Landkreis Göttingen viel helfen“, so Bruder. Erst einmal muss den kranken Katzen an der Göttinger Futterstelle geholfen werden!
Wer die Tierschützer bei ihrer Hilfsaktion unterstützen möchte, spendet auf das Konto des Tierschutzvereins Friedland
mit dem Stichwort „SOS"
Katzen“ IBAN: DE17 2605 0001 0034 2010 04.

Bis 200 Euro reicht der Kontoauszug als Spendenquittung,
weitere Informationen auf unserer Homepage

Quelle: Extra-Tip vom 04.03.




Sisis Weihnachtswunsch:
auf allen vier Pfoten die Welt erobern

Sisis Wunsch
Mitte Oktober wurde das kleine Katzenmädchen in Friedland mir einer gebrochenen Hinterpfote entdeckt. Vier lange Tage brauchten die Tierschützer, um die Kleine einzufangen und in die Tierklinik zu bringen. Die Diagnose: Das Beinchen war komplett durch – glücklicherweise aber kein offener Bruch. Die Lage dicht am Gelenk bedeutete aber, dass keine Platte möglich war, sondern ein Fixateur angebracht werden musste. Die quirlige kleine Maus muss zudem mindestens vier Wochen in einem Pflegekäfig verbringen und wöchentlich zum Verbandswechsel. Es besteht die große Hoffnung, dass sie zu Weihnachten wieder auf allen vier Pfoten tobend das Wohnzimmer ihres Pflegefrauchens erkunden kann. Im neuen Jahr wird dann ein neues Zuhause für die kleine, schmusige Dame und ihre drei Geschwister – allesamt bildhübsche kleine Tiger - gesucht.
Die Behandlungskosten des Babys haben allerdings ein tiefes Loch in die Vereinskasse gerissen. Der Tierschutzverein Friedland bittet daher dringend um Spenden. Da er gemeinnützig ist, können Spenden steuerlich geltend gemacht werden. Bei Beträgen bis 200 € reicht als Nachweis der Bankbeleg.
Unser Konto:
Sparkasse Göttingen
BLZ 26050001
Kto 34201004
IBAN: DE17 2605 0001 0034 2010 04
Swift-BIC: NOLADE21GOE




Tiergottesdienst in Elkershausen
Tiergottesdienst
Am 21.08.2016 fand der 5. Tiergottesdienst in Elkershausen statt. Diese „Jubiläumsveranstaltung“ fand bei relativ gutem Wetter statt; ein plötzlicher Platzregen zwang uns, mit tatkräftiger Unterstützung aller Gäste, samt aller Tische in die Grillhütte zu ziehen. Trotzdem blieben einige der wirklich zahlreichen Gäste anschließend dort noch gemeinsam sitzen.
Die Veranstaltung wurde tatsächlich sehr gut angenommen. Es waren ca. 50 Erwachsene, Jugendliche und Kinder da. Außerdem etwa zwölf Hunde und ein Pony. Die Gäste kamen vorwiegend aus der Gemeinde aber auch zum Teil von weiter her.
Der Gottesdienst wurde von Pastor a.D. Maltzahn gehalten, der immer wieder Bezug zum Thema Tiere nahm und die Arbeit des Tierschutzvereins in der Gemeinde Friedland lobend erwähnte. Er wies darauf hin, welche Verantwortung wir Menschen diesen Geschöpfen Gottes gegenüber haben. Dies gelte für Haustiere ebenso wie für Nutztiere und Wildtiere. Unterstrichen wurden diese Hinweise durch zahlreiche Anekdoten aus seinem familiären Leben, die das ein oder andere Lächeln auf das Gesicht der Gottesdienstbesucher zauberten. Auch die ausgewählten Lieder bezogen sich auf das Zusammenleben von Mensch und Tier. Wir bedanken uns, ebenso wie die applaudierenden Gäste, bei Herrn Maltzahn für den wohlüberlegten, themenbezogenen Gottesdienst.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Gäste zunächst die Gelegenheit, ihre Tiere individuell segnen zu lassen. Anschließend lud der Flohmarkt des Tierschutzvereins die Besucher zum stöbern ein. Parallel hierzu konnte jeder sich mit Bratwürstchen und zahlreichen Salaten stärken.
Sowohl die Einnahmen aus der Kollekte, als auch vom Flohmarkt und dem Würstchenverkauf kommen dem Tierschutzverein Friedland u.U. e.V. zugute. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kirchenvorstand Elkershausen und dem Tierschutzverein funktionierte in bewährter Weise hervorragend.

Und hier noch ein Bericht auf Radio Göttingen dazu.




Wer passt zu mir?
Hund Katze Maus
Manchmal ist es Liebe auf dem ersten Blick, aber nicht selten lohnt es sich, auch ein zweites oder drittes Mal hinzuschauen…wie bei menschlichen Beziehungen baut auch die Beziehung zu einem Tier auf vielen Faktoren auf. Fällt die Wahl auf Hund oder Katze, ergeben sich mitunter jahrzehntelange, glückliche Partnerschaften. Zu Beginn steht die Frage: Welche Bedürfnisse hat das Tier und wie passen meine Lebensumstände dazu? Doch angesichts der heutigen Lebenserwartung der Haustiere sollte auch geklärt werden, was mit dem Tier passiert, wenn der Halter alt oder krank ist und es nicht mehr selbst versorgen kann. Angesichts der Bedeutung für Mensch und Tier sollte sich Zeit für die Auswahl genommen werden. Katzenkinder entzücken jeden, doch die Persönlichkeit des Tieres reift erst aus, wenn es in etwa die Pubertät hinter sich gelassen hat. So können erwachsene Tiere vor allem mit unverwechselbarem Charme und Charakter aufwarten. Auf Fremde scheu reagierende Tiere werden nicht selten nach der Eingewöhnungszeit die treuesten Freunde und auch behinderte Tiere lassen alle Zweifel schnell vergessen. Der Tierschutzverein Friedland arbeitet mit anderen Vereinen in der Region zusammen, um für Sie den richtigen Begleiter oder, besser gesagt, das neue Familienmitglied zu finden. Sollten Sie bei uns nicht fündig werden, empfehlen wir Ihnen, sich an die Tierschutzvereine Witzenhausen und Hann. Münden, an den Verein „Aktiv für Hunde in Not“ oder an die Kanninchenauffangstation Uslar zu wenden. Wir arbeiten mit den Organisationen zusammen, um u.a. Sachspenden auszutauschen, Hinweisen auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz nachzugehen und Pflegestellen zu suchen. Wir verfolgen alle das gleiche Ziel - gemeinsam sind wir stärker!

Tierschutzverein Friedland u.U. e.V.
Hunde in Not
Tierschutzverein Hann. Münden
Tierschutzverein Witzenhausen
Auffangstation Uslar

Achten Sie auch im Urlaub auf den Tierschutz – wir wünschen allen schöne Sommerferien!




Unbekannte habe den Tierschutzverein bestohlen
Neue Heimat gesucht
Aus dem Lager des Vereins wurde im Juni ein wertvoller Kratzbaum entwendet. Es ist ein sehr außergewöhnliches Modell – mittelgroß mit Naturholz (burned wood) – was jedem sofort ins Auge springen dürfte. Wer kann Angaben zu dem Verbleib machen und hat ihn ggf. aufgebaut bei jemandem gesehen. Hinweise werden auf Wunsch auch vertraulich behandelt.
Per Mail oder 05504 – 949560 (abends)







Tombola auf dem Hasenmelkerfest ein voller Erfolg

Am Muttertag veranstaltete der Tierschutzverein in Dransfeld beim Hasenmelkerfest eine große Tombola. Das Wetter war wunderbar, die Besucherzahlen entsprechend hoch und die Stimmung ausgelassen und freundlich.
Wie gewohnt, konnten wir sehr attraktive Preise zur Schau stellen. Es gab für jeden, ob Tierbesitzer oder nicht, lohnende Dinge zu gewinnen, angefangen bei Hundebetten oder Kratzbäumen über Gutscheine, hochwertigen Markenshirts und Biopflegemittel bis hin zu Spielzeug oder Schreibwaren und Tierfutter. Es gab keine Nieten, dafür jedoch viele zufriedene Gewinner.
Wir möchten uns bei allen, auch bei den Geschäftsleuten aus Dransfeld, bedanken, die diese Vielfalt an Preisen durch ihre Spenden möglich gemacht haben: Aktion Mensch e.V., Automarkt Göttingen GmbH, Badeparadies Eiswiese, Bäckerei Ruch, Camaelione Dransfeld, Computer Discount Göttingen, Die Oase Dransfeld, Dinosaurier-Park Münchenhagen, DOSB, Eisdiele Venezia Dransfeld, Einrichtungshaus Herbort Dransfeld, Electronic Arts, Fielmann, Frisör Paul, Frisör Renate Berndt-Moritz, Gasthaus Zur Krone, Dransfeld, GEFRO, Göttinger Tageblatt, Junges Theater Göttingen, Radio ffn, Mittelalterlich Phantasie Spectaculum, M. und M. Cut Friseur Dransfeld, Naturkost Elkershausen, Nutrition Plus, PETA, Ratsapotheke Dransfeld, Schuhhaus Mielenhausen Dransfeld, Sea Shepherd, Simba Toys, Sparkasse Göttingen, Sonett, Spieleburg Göttingen, STOLZE collections, Straub Cosmetics, tegut, Tankstelle Star Groß Schneen, Tankstelle Esso Dransfeld, TIGER Deutschland GmbH, Tode Göttingen, Uhrenhaus Hartmann, Dransfeld, Vaternahm Buchhandlung Göttingen, Volksbank Dransfeld, WDR Wollmaus Dransfeld, Zahnarztpraxis B. Porschen & M. J. Kettler


Hasenmelkerfest Hasenmelkerfest









Flohmarktartikel gesucht

Für den nächsten Flohmarkt suchen wir wieder Sachen (keine Kleidung und Bücher).
Wer uns etwas schenken möchte, kann sich an Fr. Bruder (05504-949560) oder Fr. Auwers-Günther (05504-687) wenden.




"Tierschützer lassen Füchse frei"

"Militante Tierschützer haben sich zu der Brandstiftung auf dem Gelände des Hundevereins bei Klein Scheen und der Freilassung von zwei dort gehaltenen Füchsen bekannt. Auch Vereinsmitglieder werden in dem Bekennerschreiben bedroht. Die Polizei ermittelt."...
"Bereits im Frühjahr 2013 machten Tierschützer gegen die Schliefanlage bei Klein Schneen mobil: Der Tierschutzverein Friedland forderte die Schließung der Anlage des Deutschen Jagdterrier-Clubs (DJT)."

weiterlesen können Sie im Göttinger Tageblatt vom 31.03.2016




Kastrationskosten für die Auffangstaion Uslar
Auffangstation Uslar
Liebe Tierfreunde,
die Auffangstation Uslar läuft über. Dort sind derzeit sehr viele unkastrierte Kaninchen und Meerschweinchen in der Station. Alle suchen ein neues Zuhause, aber bevor sie dahin können, müssen sie kastriert werden.
Die Station braucht jeden Spender um die Tiere so schnell wie möglich kastrieren zu lassen.
Aus organisatorischen Gründen läuft das Spendenkonto über den Tierschutzverein Friedland.
Spenden bitte unter dem Verwendungszweck "Osterhase" an
IBAN: DE17 260 500 01 0034 2010 04
Die eingegangen Spenden werden 1:1 an die Auffangstation Uslar weitergeleitet.
Vielen Dank
Der Tierschutzverein Friedland u.U. e.V. und die Auffangstation Uslar




Pflegestellen gesucht
Wer sich übrigens nicht dauerhaft an eine Katze binden möchte, sich aber vorstellen kann, mitunter auch mal mehrere Wochen oder Monate eine Katze aufzunehmen, ist als Pflegestelle herzlich willkommen. Begleiten Sie ein Tier auf seinem Weg in ein neues Leben!




Vielen Dank!
Vielen Dank!
Im Rückblick auf das vergangene Jahr möchten wir uns bei unseren vielen Unterstützen und Freunden bedanken, ohne die wir unsere Arbeit nicht so erfolgreich fortführen können und wir hoffen, auch in Zukunft auf Euch/Sie zählen zu können.
Sie möchten etwas spenden? Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Betrag:
Sparkasse Göttingen
BIC NOLADE21GOE
Konto DE17 2605 0001 0034 2010 04.




(K)Ein Vermögen für Fiffi und Mohrle
Schlagzeilen von atemberaubenden Erbschaften für Haustiere sorgten in den USA nicht selten für Furore. In Deutschland ist es – leider – nicht möglich, sein Haustier als Erben einzusetzen. Nichtsdestotrotz sollte jeder verantwortungsvolle Tierhalter für den Fall der Fälle Vorsorge treffen. Das BGB regelt, wer was erbt, wobei die Tiere nicht selten nicht nur ihre geliebte Bezugsperson verlieren, sondern auch ihr Zuhause, indem sie als Ballast von den Erben abgeschoben werden. Sind keine Erben vorhanden, freut sich der Staat. Es gibt jedoch Möglichkeiten, das treue Tier abzusichern. U.a. der Deutsche Tierschutzbund berät, wie Testamente und Schenkungen verfasst werden müssen, um späteren Ärger zu vermeiden. Doch auch wer keine eigenen Tiere hinterlässt, möchte evtl. noch nach seinem Tod etwas Gutes für unsere Mitgeschöpfe tun.

Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Erben und Vererben sind:

Wilfried Britz
Deutscher Tierschutzbund Bundesgeschäftsstelle, In der Raste 10, 53129 Bonn, Tel.: 0228 – 6049639, Fax: 0228 – 6049640, E-Mail
Hier kann auch die Broschüre „Tierschutz hat Zukunft – mit Ihrem Testament“ angefordert werden.

Auf alle Fälle sollte ein Notar eingeschaltet und das Testament sicher verwahrt werden. Die Fürsorge für das Haustier sollte bei Alleinstehenden auch den Fall eines plötzlichen Krankenhausaufenthaltes einbeziehen, d.h. beim Personalausweis oder in der Geldbörse ist ein Hinweis aufzubewahren, dass sich ein Tier im Haushalt befindet. Dieses sollte zudem stets über ausreichend Futter und vor allem Wasser verfügen, um eine Notzeit zu überbrücken.

Auch der Tierschutzverein Friedland würde sich über eine Spende für seine Arbeit freuen.
Unsere Kontoverbindung lautet:
Sparkasse Göttingen, BIC NOLADE21GOE, Konto DE17 2605 0001 0034 2010 04.



Friedländer Tierschutz sieht Probleme beim Umgang mit herrenlosen Katzen

"Die Zahl freilaufender Katzen in der Region nimmt zu. Das bereitet Bettina Bruder, Vorsitzende des Tierschutzvereins Friedland, und ihren Mitstreitern Sorgen. Wie auch der Umgang mit Fundkatzen seitens der zuständigen Gemeinden. „Da fehlen klare Richtlinien“, sagt Bruder. Zu oft landeten Bürger vor behördlichen Hürden."

Bitte schreiben Sie auf der online-Artikelseite einen Kommentar dazu. Die Konsequenz der momentanen Regelung sind, daß keine fremde Katze mehr gefüttert werden kann ohne daß dann evtl. Kosten auf die Person zukommen. Das gleiche gilt für kranke Katzen, die man zum Arzt bringt. Oder welcher Nicht-Tierbesitzer hat schon evtl. eine Tiertransportbox mal eben zur Hand? Sie können Frau Bruder auch gerne unter 05504-949560 anrufen, falls Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Weiterlesen können Sie hier.

Göttinger Tageblatt vom 20.08.2015




Wir auf RadioGöttingen
"Katze in Friedland gefunden? - Gemeinde und Tierschutzverein helfen"


"Im Grundsatz des deutschen Tierschutzgesetzes heißt es: "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Viele Vereine und Institutionen haben es sich zur Aufgabe gemacht diesen Grundsatz umzusetzen. Auch im Landkreis Göttingen gibt es engagierte Bürger, wie beispielsweise in Friedland. Der dortige Tierschutzverein kümmert sich, trotz knapper Mittel, um entlaufene Tiere und informiert über den Tierschutz."

Das Interview mit uns können Sie hier hören und nachlesen.




"...sollte man die Tiere fangen und direkt einschläfern..."

Hier finden Sie Reaktionen auf eine Äußerung eines CDU-Politikers (Stefan Klute) aus der Gemeinde Friedland:
"Niemand ist für freilaufende in der Natur geborene und nicht vom Menschen großgezogene Katzen verantwortlich...und schon gar nicht Gemeinden mit tiefroten, nur durch massive Gebühren- und Steuerhöhungen sowie Streichung freiwilliger Leistungen (Zuschüsse für Vereine, Kinderbezreuung etc.), Personalkosteneinsparungen usw. auszugleichende Haushalte! Und wenn man überhaupt das Problem lösen will, sollte man die Tiere fangen und direkt einschläfern...dafür braucht man aber kein teures Tierheim finanziert durch Steuergelder!"
Weitere Informationen und Reaktionen zu dieser Äüßerung finden Sie hier.




Haben Sie Interesse an 420715 Katzen?!

Katzenpyramide Bestimmt nicht. Wir auch nicht.
Wenn man davon ausgeht, dass ein Katzenpaar pro Jahr zweimal Nachwuchs bekommt und jeweils drei Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 7 Jahren über 420.000 Tiere!

Ohne menschliche Fürsorge verelenden die Tiere schnell. Sie leiden an Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen, haben Parasiten und sind chronisch unterernährt. Wegen des fehlenden Sozialkontaktes zum Menschen, insbesondere in der Prägungsphase der ersten Lebenswochen, bleiben die Tiere den Menschen gegenüber äußerst scheu und sind daher auch kaum in menschliche Obhut zu vermitteln. Eine Spirale des Elends, die nur durch die konsequente Kastration von Freigängerkatzen und wild lebenden Tieren durchbrochen werden kann.
Neben der Tatsache, dass kastrierte Tiere keinen Nachwuchs mehr bekommen, bringt die Kastration auch weitere Vorteile mit sich bringt. Da die Tiere nicht mehr den Drang haben, auf der Suche nach einem Partner weite Strecken zurückzulegen, reduziert sich die Gefahr, überfahren zu werden und es kommt seltener zu Verletzungen durch Revierstreitigkeiten. Außerdem entfällt, wenn frühzeitig kastriert wird, bei Katern meist das „anrüchige“ Markieren, und bei weiblichen Tieren sinkt das Risiko von Gesäugetumoren oder einer Gebärmuttervereiterung.

Der Tierschutzverein Friedland u.U. e.V. appelliert darum dringend an das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter, Freigängerkatzen kastrieren zu lassen und Tierschutzvereine und Katzenschutzinitiativen bei der Durchführung von Kastrationsaktionen finanziell zu unterstützen.

Der Tierschutzverein Friedland u.U. e.V. kastriert auf Vereinskosten freilaufende Katzen aus der Gemeinde Friedland. Obwohl wir dafür bei einigen Tierärzten bereits verbilligte Rechnungen bekommen, reißt dieser Posten jedes Jahr ein sehr großes Loch in unsere Kasse.
Daher bitten wir Sie um Ihre Spende, um uns bei dieser Arbeit zu unterstützen.
Vielen Dank
Tierschutzverein Friedland u.U. e.V. (gemeinnütziger Verein)

Sparkasse Göttingen
BLZ 26050001
Kto 34201004
IBAN: DE17 2605 0001 0034 2010 04
Kennwort: Katzenkastration

Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten von uns im nächsten Jahr eine entsprechende Bescheinigung der Spende.




Tierschützer der Region trauern um Ruth Stenzel

ruth stenzel

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod unserer lieben Katzenfreundin und engagierten Tierschützerin Ruth Krauel-Stenzel erfahren.
Wir haben mit ihr einen wundervollen Menschen verloren. Ruth hat im Rahmen ihrer aufopferungsvollen Arbeit im Vorstand der SOS-Straßenkatzen Göttingen – vielen bekannt als Katzenhilfe – unzähligen Samtpfoten ein Elend als Streuner erspart und ihnen ein neues Leben geschenkt. Dabei konnte sie auch stets auf ihre Familie bauen.
Nun ist sie viel zu früh ihren geliebten Fellnasen über die Regenbogenbrücke gefolgt. Wir sind fassungslos und unendlich traurig und werden sie sehr vermissen. Unser tiefstes Mitgefühl gehört in diesen schweren Stunden Ihrem Mann Rudi und der Familie. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, den 26. Juni, um 15 Uhr in der Kapelle des Parkfriedhofs Junkerberg in Göttingen-Weende statt.
Anstelle von Blumen wird um eine Spende für die Katzenhilfe e.V. gebeten.
Konto 352 008 64, BLZ 260 500 01, Sparkasse Göttingen, Kennwort: Ruth Krauel-Stenzel